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Schornstein
Der Schornstein
Der Kaminofen funktioniert nach einem einfachen physikalischen Prinzip: Warme Gase steigen nach oben. So ziehen bei Betrieb des Kaminofens die heißen Abgase durch den Schornstein nach oben und gleichzeitig strömt Verbrennungsluft aus dem Raum oder über eine gesonderte Leitung vom Freien (Außenluftversorgung) in die Brennkammer nach. Der Schornsteinzug, auch Förderdruck genannt, ist also der „Motor“ eines jeden Kaminofens. Der Querschnitt des Schornsteins, seine Höhe und auch die Bauweise/Isolierung beeinflussen diesen Zug.
Der richtige Schornstein
Jeder Kaminofen hat seine besonderen Eigenschaften: Rauchgasumlenkungen erhöhen den Wirkungsgrad, bedeuten aber Widerstände. Rauchgastemperaturen und -mengen differieren zwischen einzelnen Kaminofenmodellen.
Die notwendigen Daten zur Bemessung/Auslegung eines Schornsteins, das so genannte Wertetripel, finden sie in den technischen Unterlagen und auf dem Typenschild eines jeden Kaminofens.
Jeder Kaminofen stellt also individuelle Ansprüche an den Schornstein. So kann es durchaus passieren, dass ein guter Kaminofen und ein funktionierender Schornstein nicht zusammenpassen. Schornstein und Kaminofen müssen aufeinander abgestimmt sein. Fragen Sie deshalb einen Fachmann, Schornsteinfeger oder Ofenhändler, ob Ihr Wunschkaminofen auch zu Ihrem Schornstein passt.
Optimale Schornsteinbedingungen:
- Wirksame Höhe: zwischen 4,5 - 9,0 m
- Querschnitt: zwischen 130 - 180 mm
- Form: rund
- Isolierung: ja
Es handelt sich hier lediglich um Richtwerte.
Eine Schornsteinberechnung ist vor dem Kauf eines Kaminofens zu empfehlen.