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Cleverer Mix: Heizen mit Wärmepumpe und Kaminofen

Ob im Neubau oder als Investition in ein Bestandsgebäude: Das Heizen mit Wärmepumpen ist ein anhaltender Trend. Die Heiztechnik ist emissionsarm, was sie klimafreundlich macht, und wird oftmals durch staatliche Programme gefördert. Das Nonplusultra ist jedoch die Kombination aus verschiedenen erneuerbaren Energiequellen, um den eigenen vier Wänden möglichst umweltschonend einzuheizen. Ein Kaminofen zaubert im Winter nicht nur das schönste knisternde Feuer im heimischen Wohnzimmer. Als wasserführender Kaminofen unterstützt er auch, wenn die Wärmepumpe bei niedrigen Außentemperaturen an ihre Leistungsgrenzen kommt.

Der Erfolg von Wärmepumpen in Zahlen

Das Heizen mit einer Wärmepumpe wird immer beliebter: 2020 wurden erneuerbare Energien erstmals in mehr als der Hälfte der Neubauten (50,5 Prozent) als primäre Heizquelle eingesetzt. Wärmepumpen waren dabei laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) mit 45,8 Prozent die wichtigste primäre Energiequelle, 2015 lag der Wert noch bei 31,4 Prozent.

Insgesamt 68,8 Prozent der 2020 in Deutschland neu gebauten Wohngebäude werden ganz oder teilweise mit erneuerbaren Energien wie beispielsweise Solarthermie, Holz oder Biogas beheizt. Die beliebtesten sekundären Energiequellen waren die erneuerbaren Energieträger Solarthermie (14,5 Prozent) und Holz (13,2 Prozent).

Wie funktioniert das Heizen mit Luftwärmepumpen?

Auf der Suche nach klimafreundlichen Heizmethoden kommen Hausbesitzer und Bauherren nicht an der Luftwärmepumpe vorbei. Sie war laut dem Bundesverband Wärmepumpe e.V. im Jahr 2020 die beliebteste und mit 120.000 Stück die am häufigsten installierte Art von Wärmepumpe. Mit einem Anteil von 79,4 Prozent konnten Luftwärmepumpen ihren Marktanteil weiter ausbauen, lediglich 20,6 Prozent entschieden sich für eine andere Wärmepumpen-Technologie.

Der große Vorteil von Luftwärmepumpen liegt insbesondere in ihrer leichten Installation: Die Pumpen funktionieren nach dem gleichen Prinzip wie Kühlschränke, nur befördern sie die warme Luft nicht nach außen, sondern ziehen diese aus der Außenluft an.

Die angezogene Wärme trifft im Rohrsystem auf das Kältemittel, welches anschließend mit Hilfe von elektrischer Energie verdichtet wird. Während das Kältemittel von einem flüssigen zu einem gasförmigen Zustand wechselt, nimmt es die Wärme auf und erhitzt sie von beispielsweise 7 Grad auf 45 Grad. Die entstandene Wärme wird in das Heizsystem eingeführt. Das Kältemittel entspannt sich und wird wieder flüssig – der Kreislauf beginnt von Neuem. Dasselbe physikalische Prinzip wirkt auch beim Aufpumpen eines Fahrradreifens: Die Luft wird in der Luftpumpe durch ein schmales Ventil „gedrückt“ – also komprimiert – das Ventil läuft deshalb während des Aufpumpens heiß.

Top 5 Vorteile beim Heizen mit Luftwärmepumpe

Das Heizen mit Luftwärmepumpen ist eine der zukunftsträchtigsten Alternativen zu fossilen Heizsystemen. Das sind die fünf größten Vorteile des Heizens mit einer Luftwärmepumpe:

  • emissionsarm: Es werden keine Emissionen verursacht. Der notwendige Betriebsstrom für die Wärmepumpe kann aus Solarenergie gewonnen werden.
  • wartungsarm: Pro Jahr wird eine Wartung empfohlen. Die Kosten variieren nach Modell, sind aber sehr überschaubar.
  • Wertsteigerung: Eine klimafreundliche Heiztechnologie ist eine Investition, die sich lohnt. Die gesetzlichen Bestimmungen wie das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) werden in den kommenden Jahren eher strenger werden und nehmen auch Hausbesitzer in die Pflicht, emissionsarme Heizlösungen einzusetzen.
  • einfache Installation: Für Luftwärmepumpen sind keine umfassenden Bauarbeiten notwendig wie bei anderen Wärmepumpenarten, zudem kann diese Art von Wärmepumpe auch nachträglich installiert werden.
  • optimal für Niedertemperatur-Technik: Sie heizen auch bei niedrigen Vorlauftemperaturen über Flächenheizungen wie etwa die Fußbodenheizung, wodurch Energiekosten eingespart werden

Problem: Temperaturen sinken – Stromrechnung steigt

Das Prinzip der Luftwärmepumpe hat nur einen Haken: Wenn es draußen zu kalt wird und die Wärmepumpe dadurch keine ausreichenden Temperaturen herstellen kann, springt ein zusätzlicher Heizstab an. Dieser erwärmt das Wasser mittels Strom – und das kann in einem langen, kalten Winter schnell immens teuer werden. Zudem widerspricht ein unnötig hoher Stromverbrauch der Idee des klimafreundlichen Heizens. Noch bei + 7 °C Außentemperatur kann aus 1 kWh Strom immerhin 5 kWh Wärme gewonnen werden. Bei etwa - 10 °C ist der Punkt erreicht, an dem auf jeden Fall eine zusätzliche Energiequelle benötigt wird. Und genau hier kommt die Kombination aus Wärmepumpe und wasserführendem Kaminofen ins Spiel.

Lösung: Luftwärmepumpe + wasserführender Kaminofen

Wenn es der Luftwärmepumpe an Energie fehlt, dann können auch andere regenerative Energien einspringen. Interessant sind hierbei vor allem wasserführende Kaminöfen in Kombination mit Luftwärmepumpen, denn: Gerade wenn es kalt wird – und die Luftwärmepumpe allein nicht mehr genügend Leistung bringt – ist es vor dem Kaminofen besonders gemütlich. Das prasselnde Feuer kann im Winter wunderbar genutzt werden, um Wärme in den Heizkreislauf einzuführen. Das Kaminfeuer erfüllt hierbei einen doppelten Nutzen: Es heizt zum einen den Raum und sorgt für eine gemütliche Atmosphäre. Zum anderen erhitzen die beim Heizen entstehenden Heizgase in einem wasserführenden Kaminofen aber auch das Wasser. Dieses wird durch ein Regel- und Pumpensystem in den Pufferspeicher transportiert, von wo aus die Wärme an das Heizsystem freigegeben wird. Zugleich wird aus dem Pufferspeicher kaltes Wasser zurück zum Kaminofen transportiert.

In dieser Zeit befindet sich die Luftwärmepumpe im Standby-Modus, wodurch sie geschont wird und ihre Lebenszeit sich verlängert. Außerdem werden Stromkosten eingespart. Mit dem Mix aus Luftwärmepumpe und wasserführendem Kaminofen können pro Jahr etwa ca. 2.240 kWh Strom eingespart werden. In Abhängigkeit vom Brennholzpreis landen da gleich einige hundert Euro pro Jahr mehr in der Spardose. Perfekt wird der klimafreundliche Energiemix, wenn der benötigte Strom für die Wärmepumpen-Ofenheizung mittels Photovoltaik gewonnen wird.

funktionsweise wasserfuehrender kaminofen
tropfen wasserfuehrender kaminofen

Wärmepumpe mit wasserführendem Kaminofen fördern lassen

Das emissionsarme Heizen ist ein wichtiger Teil der Energiewende, die vorsieht, langfristig möglichst viele Emissionen einzusparen, um so die Ziele des Pariser Klimaabkommens erreichen zu können. Deshalb werden Haushalte und Bauherren, die auf klimafreundliche Heiztechnologien und auf regenerative Energiequellen setzen, unter bestimmten Voraussetzungen auch gefördert.

Bei dem Kauf und der Installation einer Wärmepumpen-Ofenheizung müssen je nach Modell und den individuellen Voraussetzungen Kosten in Höhe von etwa 25.000 Euro einkalkuliert werden. Dabei können beispielsweise über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) oder die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bis zu 50 Prozent vom Staat gefördert werden. Bei Neubauprojekten ist die Fördersumme am höchsten, da hier nach den neuesten Vorgaben des Gebäudeenergiegesetz (GEG) gebaut wird, so dass die Energieeffizienz naturgemäß sehr hoch ist. Wie hoch die Fördersumme ist, hängt vor allem bei Bestandshäusern davon ab, wie hoch die Energieeffizienz des Wohngebäudes ist und ob ggf. weitere energetische Sanierungsmaßnahmen geplant sind.

Mit einem DROOFF Kaminofen leisten Sie einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz.Wasserführende Kaminöfen von DROOFF sind eine hervorragende Möglichkeit, das ganze Jahr über emissionsarm zu heizen. Und ganz nebenbei machen Sie auch noch den Traum vom eigenen Kaminfeuer wahr. Lernen Sie hier unsere wasserführenden Kaminöfen kennen und lassen Sie sich gern von unseren Fachhändlern beraten. 

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