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Für langfristig warme Füße: Tipps zum Heizkosten sparen

In diesen Tagen bereiten sich bereits viele Menschen auf einen kalten Winter vor. Dabei gibt es einige Maßnahmen, die jeder treffen kann, ob Besitzer von Einfamilienhäusern oder Mieter. Wir haben für Sie die wichtigsten Energiespartipps für warme Füße bei niedrigen Heizkosten.

Die richtige Wohlfühltemperatur für jeden Raum

Zu warm, zu kalt – was ist denn nun die richtige Temperatur in Räumen? Bei steigenden Energiepreisen ist es in der aktuellen Zeit fraglich, ob wir im Winter mit T-Shirt und kurzer Hose im Wohnzimmer sitzen wollen. Mit ein paar Wollsocken und dem Winterpullover können wir uns auch bei einer niedrigen Raumtemperatur wohlfühlen.

    Empfohlene Raumtemperaturen im Durchschnitt:

    • Bad: 23 Grad
    • Kinderzimmer: 22 Grad
    • Wohnzimmer: 20 Grad
    • Schlafzimmer und Küche: 15 bis 16 Grad
    • Sonstige Wohnräume: 16-18 Grad

     

    Die richtige Heizroutine: Zeitsteuerung vs. konstante Raumtemperatur

    Neben der passenden Raumtemperatur ist es wichtig, sein Heizverhalten bewusst zu reflektieren. Es ist nicht notwendig, ein Bad den ganzen Tag über konstant auf 23 Grad zu heizen: Wenn wir tagsüber aus dem Haus gehen, wird diese Wärmeenergie verschenkt. Besser ist es, eine Heizroutine zu entwickeln und Räume erst dann auf Wohlfühltemperatur hochzuheizen, wenn wir sie auch tatsächlich regelmäßig nutzen.

    Diese Vorgehensweise ist allerdings nur bei klassischen Heizkörpern ratsam. Mit einer Fußbodenheizung lohnen sich Heizpausen eher weniger. Der Boden muss nach Ende der Heizpause erst wieder aufgeladen werden, bevor die Heizwärme im Raum ankommt. Dieses Verhalten benötigt in etwa so viel Energie wie die Heizung vorher in der Pause eingespart hat und spart nur minimale Heizkosten. Eine Fußbodenheizung hat aber den großen Vorteil, dass sie generell schon viel sparsamer ist als ein klassischer Heizkörper. Sie benötigt lediglich eine Vorlauftemperatur von 30 bis 35 Grad. Um mit einem Heizkörper die gleiche Leistung zu erzeugen, ist eine Vorlauftemperatur von 50 bis 60 Grad notwendig. Mit einer Fußbodenheizung kann man rund 10% Betriebskosten einsparen.

    Andererseits ist es auch nicht empfehlenswert, Räume über einen längeren Zeitraum weit unter 15 Grad auskühlen zu lassen. Wird es dann draußen empfindlich kalt, kondensiert an den kalten Wänden die Feuchtigkeit im Raum. Das Resultat: Schimmelbildung. Zudem lassen sich ausgekühlte Räume nur sehr schwer wieder aufheizen. Also: Lieber konstant niedrig heizen und dafür kalt bzw. warme Spitzen vermeiden.

    Energiespartipp:

    Mit smarten WLAN-Thermostaten lässt sich die gewünschte Raumtemperatur noch einfacher steuern. Keiner Zuhause? Fenster geöffnet? Smarte Thermostate erweisen sich als wahre Organisationstalente: Temperatursteuerung per App oder Zeitplan gehören inzwischen zum Standard. Je nach Modell lassen mit Funktionen wie der Personenerkennung oder der Berücksichtigung des Wetterberichts die Heizkostenersparnisse noch weiter steigern.

     

    Wärme länger halten: Türen geschlossen halten

    Familien werden das ewige Mantra kennen: Türen zu, hier wird geheizt. Und tatsächlich geht wertvolle Wärme verloren, wenn die Türen zwischen beheizten und unbeheizten kühlen Räumen geöffnet werden. Es droht aber nicht nur Wärmeverlust. Die warme Luft trifft in unbeheizten Räumen auf kalte Außenwände. Hier bildet sich schnell Kondenswasser, das wiederum zur Schimmelbildung beiträgt.

     

    Effizienter Luftaustausch: Richtig Lüften

    Der Mensch gibt über das Atmen und Schwitzen etwa 1,5 Liter Wasser an die Umgebung ab – pro Tag. Diese Feuchtigkeit muss durch richtiges Lüften aus den Räumen entweichen können, da sonst die Schimmelbildung droht. Ist es nun sinnvoll, das Fenster den ganzen Tag auf Kipp stehen zu lassen? Nein. So kühlen Räume nur unnötig stark aus und es benötigt weit über eine Stunde, bis die warme Luft durch kalte ersetzt wurde.

    Empfehlenswert ist es, Räume zwei Mal am Tag für etwa zehn Minuten Stoßlüften. Also: Fenster weit auf, frische Luft rein und Feuchtigkeit heraus.

     

    Frostige Nächte: Fenster nachts geschlossen halten

    Es ist mitunter eine Glaubensfrage, ob wir selbst im Sommer die Fenster verriegeln, um einen ruhigen Schlaf zu haben oder sogar im Winter frische Luft bevorzugen. Aus energetischer Sicht sollten die Fenster im Winter nachts geschlossen bleiben, um die kalte Nachtluft draußen zu lassen. Wer Fensterläden oder Rollläden hat, sollte auch diese bei Einbruch der Dunkelheit herunterlassen, da diese eine dämmende Wirkung haben.

     

    Ist alles dicht? Fenster und Türen isolieren

    Die Basis für ein warmes Wohnzimmer und eine angenehme Raumtemperatur ist eine optimale Isolierung. Wenn es durch den Fensterrahmen zieht oder die kühle Luft durch den Spalt unter der Tür hindurchzieht, hilft auch das beste Heizmanagement nichts.

    Überprüfen Sie also die folgenden Punkte:

    • Dichte Fensterrahmen: Auch mehrfach verglaste Fenster erreichen nicht ihre optimale Wirkung, wenn die Rahmen undicht sind. Überprüfen Sie die Dichtung der Fenster und helfen Sie ggf. mit Isolierbändern nach, um einen Austausch der Fenster zu verhindern.
    • Gedämmte Rollläden: Rollläden bilden einen Wärmepuffer zwischen Außenluft und Fenster. Noch effizienter sind Rollkästen mit Dämmung. Diese kann in Form von Dämmmatten auch nachträglich angebracht werden.
    • Dichte Türen: Oftmals zieht es unter dem Türblatt hindurch. Hier kann Wärmeenergie gespart werden, indem spezielle Türdichtungen angebracht werden.
    • Wanddämmung: Eine durchaus kostenintensive Maßnahme, die sich aber langfristig rentiert. In älteren Wohngebäuden können die Außenwände nachträglich von außen gedämmt werden. In Neubauten wird der Dämmschutz per gesetzlichen Vorgaben konsequent mitgedacht.

     

    Abstand zu Wärmequelle halten

    Für eine optimale Nutzung der Wärmeenergie ist es wichtig, Möbel und Deko-Gegenstände auf Abstand zu Wärmequellen wie Heizkörper zu halten. Wer diese mit Gegenständen zustellt, unterbricht den Wärmestrom, sodass wertvolle Energie verloren geht. So wird Wärme zum Beispiel von der Rückseite des Sessels abgestrahlt, anstatt in den Raum zu wirken.

    Warme Füße mit Teppichen

    Ein loderndes Feuer im Kaminofen wärmt uns an kalten Tagen auf. Aber: Auch eine angenehme Wohnumgebung sorgt für das gewisse Wohlbefinden. Ein Fliesenboden ist immer Sommer eine schöne Sache, im Winter kann der kühle Fußboden jedoch unangenehm sein. Schöne flauschige Teppiche oder Bodenläufer strukturieren den Wohnraum und tragen zu einer behaglichen Atmosphäre an Winterabenden bei. Auch ein zunehmender Trend, der seinen Ursprung im Mittelalter hat: Wandbehänge. Sie halten die Wärme im Raum und sehen dabei noch gut aus.

     

    Nachhaltig Sparen: Heizen mit Luftwärmepumpe und wasserführendem Kaminofen

    Wer langfristig Kosten sparen und die Umwelt schonen möchte, der sollte eine emissionsarme Heizmethode wählen. Wir empfehlen die Kombination aus Luftwärmepumpe und wasserführendem Kaminofen. Solange die Außentemperatur hoch genug ist, wird über die Luftwärmepumpe emissionsarm geheizt. Bei Außentemperaturen ab -10 Grad, wird das Wasser der Luftwärmepumpe mittels Strom erhitzt. Wer einen wasserführenden Kaminofen beheizt, kann darüber das Wasser erhitzen und muss so nicht auf Strom als Energiequelle zurückgreifen. Erfahren Sie in unserem Beitrag Cleverer Mix: Heizen mit Wärmepumpe und Kaminofen, wie sie mit dieser Heizmethode nachhaltiger leben können.

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