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Top 4 Fehler: Wieso verrußt die Scheibe vom Kaminofen?

Es ist schön, wenn der Kaminofen Wärme spendet, aber besonders entspannend ist der Blick auf das heimelige Feuer. Ist die Scheibe vom Kaminofen verrußt, zeigt sich ein eher getrübter Anblick. Eine schwarze Kaminofenscheibe ist außerdem der Beweis für ein falsches Abbrandverhalten. Es werden unnötig viele Emissionen ausgestoßen und die Umwelt leidet. Dabei lässt sich dem Problem ganz einfach vorbeugen, wenn Sie einige Tipps beachten und typische Fehler vermeiden.

Fehler 1: Sie verwenden ungeeignete Brennmaterialien.

Einer der häufigsten Gründe für eine verrußte Kaminofenscheibe ist das Verwenden von feuchtem Holz. Brennholz sollte eine Restfeuchte von maximal 19 Prozent aufweisen. Achten Sie beim Kauf von Brennholz auf eine solche Angabe und lagern Sie selbstgefälltes Holz, bis es trocken ist. Unter optimalen Bedingungen – mit viel Sonne und trockener Luft – dauert dies mehrere Monate, der Prozess kann aber auch bis zu drei Jahre anhalten. Testen Sie die Restfeuchte in Ihrem Holz mit einem Holzfeuchtemessgerät. Am besten halten Sie das Holzfeuchtemessgerät an die Innenseite eines frisch gespaltenen Holzstückes, da Holz oft oberflächlich trocken, aber im Inneren noch zu nass ist.

Immer auf der sicheren Seite sind Sie beim Heizen mit hochwertigen und zertifizierten Holzbriketts. Diese haben meistens sogar eine Restfeuchte von weniger als 15% und verfügen über einen hervorragenden Brennwert. Schauen Sie doch mal bei unserem Partner www.holzharry.de vorbei. Dort erhalten Sie Brennstoffe höchster Qualität aus nachhaltiger Forstwirtschaft. (Pssst: Mit dem Code SAVENATURE erhalten Sie 15 € Rabatt auf Ihre erste Bestellung!)

Verwenden Sie außerdem keine alten Zeitungen, Zeitschriften oder ähnliches, um das Feuer zu entzünden. Zum einen stören diese Materialien den Brennvorgang, wodurch unnötig viel Ruß entsteht. Zum anderen werden durch die enthaltene Druckfarbe gesundheitsschädliche Rauchgase freigesetzt. Verzichten Sie auch auf die Verfeuerung von behandeltem Material wie lackiertem, gebeiztem oder lasiertem Holz, um eine verrußte Scheibe Ihres Kaminofens zu verhindern.

Fehler 2: Sie heizen falsch an.

Entzünden Sie das Feuer in Ihrem Kaminofen von unten? Das sollten Sie vermeiden. Wie an einem Löffel, den man über eine Kerze hält, schlägt sich auch an Holzscheiten über der Flamme Ruß nieder. Diese Rußentwicklung kann man verhindern, indem man das Feuer von oben nach unten brennen lässt.

Den Kamin richtig anzünden

Sie benötigen:
- etwa daumendicke Anzündhölzer (am besten aus Nadelholz)
- gespaltene Holzscheite mit einem Durchmesser von 6-12 cm und einer Restfeuchte von max. 19 % oder alternativ Holzbriketts
- geeignete Anzündhilfen (z. B. Zirben-Zunder)

Bauen Sie einen Turm, indem Sie die großen Holzscheite unten und die Anzündhölzer oben jeweils paarweise und versetzt im 90°-Winkel übereinanderstapeln. Unter die letzte Auflage Anzündholz platzieren Sie die Anzündhilfe. Sobald Sie das Feuer entfacht haben, „zieht“ der Kaminzug von oben, Rauch wird schnell abtransportiert und es kann sich ein sauberes Feuer entwickeln.

Achten Sie beim Anheizen außerdem darauf, ausreichend Anzündholz zu verwenden. Verwenden Sie ruhig ein paar Anzündhölzer mehr, damit sich schnell eine hohe Brennraumtemperatur aufbaut. So verhindern Sie eine verrußte Scheibe Ihres Kaminofens und sorgen für einen sauberen Abbrand und einen guten Schornsteinzug.

Fehler 3: Die Luftzufuhr ist falsch eingestellt.

Für ein Kaminfeuer braucht es vor allem eines: Sauerstoff. Pro Kilogramm Holz werden für eine saubere Verbrennung etwa 10 m3 Luft benötigt. Die notwendige Luft wird entweder durch einen Außenluftanschluss zugeführt oder es handelt sich um einen Kaminofen mit raumluftabhängiger Betriebsweise – in diesem Fall wird die Luft von einem Raum zugeführt.

Bei einem klassischen Kaminofen wird dem Feuer beim Anheizen und Nachlegen Luft zugeführt. Während des Anfeuerns lassen Sie den Luftschieber komplett geöffnet. Öffnen Sie außerdem, wenn vorhanden, den verschließbaren Gussrost. Lehnen Sie in der Anheizphase die Kaminofentür für einige Minuten an, um das Feuer mit noch mehr Sauerstoff zu versorgen. Nach einigen Minuten schließen Sie die Feuerraumtür wieder.

Nach dem ersten Abbrand warten Sie mit dem Nachlegen, bis der Brennstoff zur Glut heruntergebrannt ist und die Flammen erloschen sind. Legen Sie nicht zu früh Brennstoff nach und vermeiden Sie den Aufbau eines „Glutkegels“. Dann wiederholen Sie den zuerst beschriebenen Vorgang ohne Kleinholz. Legen Sie so viel Brennstoff nach, wie in den technischen Informationen Ihres Kaminofens empfohlen wird (die technischen Informationen finden Sie auch unter „Downloads“ auf den jeweiligen Produktseiten unserer Website). Lassen Sie den Luftschieber immer noch vollständig geöffnet. Erst nach dem zweiten Abbrand wechseln Sie in den Normalbetrieb. Auch jetzt legen Sie die empfohlene Menge Holz nach und stellen die Luftregelung entsprechend der Vorgaben in Ihrer technischen Information ein.

Das hört sich für Sie alles zu kompliziert an? Damit dem Feuer immer automatisch die richtige Luftmenge zugeführt wird, empfehlen wir Ihnen unsere fire+ Abbrandsteuerung. Diese nimmt Ihnen die manuelle Steuerung der Verbrennungsluft ab. Das Ergebnis ist ein stressfreier Wärmegenuss bei fantastischem Flammenbild, minimalen Emissionen und sauberer Kaminofenscheibe.

Fehler 4: Der Kaminzug ist nicht für den Kaminofen geeignet.

Wenn der Kaminofen nicht zum Schornstein passt, kann das zu Problemen führen. Moderne Kaminöfen zeichnen sich durch immer bessere Wirkungsgrade aus, die dadurch erreicht werden, dass die Abgase in der Regel mehrmals umgeleitet werden, bevor sie den Schornstein erreichen. Das bedeutet aber auch, dass sie höhere Ansprüche an den Schornstein stellen. Denn trotz der höheren Widerstände für die Rauchgase muss ein ausreichender Zug aufgebaut werden. In der Regel funktionieren moderne Kaminöfen optimal bei mindestens 12 Pa und maximal 20 Pa. Bei größerem Förderdruck kann ein Zugbegrenzer empfehlenswert sein. Auch wichtig zu wissen: Wenn draußen Temperaturen über 15 Grad herrschen, kann oft kein ausreichender Kaminzug aufgebaut werden. Lassen Sie den Kaminofen in diesem Fall bitte aus. Wenn Sie alle weiteren Fehler ausschließen können und die Scheibe Ihres Kaminofens dennoch verrußt, sollten Sie mit Ihrem Schornsteinfeger sprechen und den Kaminzug auf seine Eignung überprüfen.

Kaminscheibe reinigen: Und so bekommen Sie die Scheibe wieder sauber …

DROOFF Kaminöfen sind so konstruiert, dass die Sekundärluft als Scheibenspülluft wirkt. Rußpartikel haben erfahrungsgemäß also kaum eine Chance, sich auf der Scheibe anzusammeln.

Wenn die Scheibe Ihres Kaminofens dennoch verrußt ist, dann werfen Sie zunächst einen Blick in unsere Allgemeine Bedienungsanleitung. Dort finden Sie detaillierte Informationen zur Reinigung und Pflege Ihres Kaminofens.

In der Regel reicht es, die verrußte Scheibe Ihres Kaminofens mit einem trockenen und weichen Tuch zu säubern. Wir empfehlen Ihnen außerdem, unseren beliebten Trocken-Reinigungsschwamm, den Sie neben geeigneten Anzündern in unserem DROOFF-Online Shop finden.

Bitte verzichten Sie bei der Reinigung unbedingt auf folgende Hilfsmittel:

  • flüssige Reiniger: Diese Mittel sind oftmals zu aggressiv und können nicht immer rückstandsfrei nach der Reinigung entfernt werden.
  • scheuernde Tücher, Topfkratzer oder Scheuermittel: Es bilden sich Haarrisse, in denen sich Rußpartikel einlagern. Diese lassen sich im Nachgang kaum wieder entfernen.  

Mit unseren Tipps werden Sie in Zukunft einen fantastischen Blick auf Ihr Kaminfeuer haben. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an uns oder an einen Fachhändler in Ihrer Nähe!

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