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FAQ

Eine hervorragende individuelle Beratung erhalten Sie vom DROOFF-Fachhändler in Ihrer Nähe. Gerne können Sie sich auch über dieses Kontaktformular direkt an uns als Hersteller wenden. Alle häufig gestellten Fragen haben wir für Sie in unserem FAQ-Bereich zusammengetragen.

Kaufberatung

Die Höhe der Installationskosten hängt von vielen Parametern ab. Wie lang muss das Ofenrohr sein? Soll der Ofen an Verbrennungsluft von außen angeschlossen werden? Soll der Ofen im Erdgeschoss stehen, oder im 3. Stockwerk ohne Aufzug?

Am besten wenden Sie sich an den nächstgelegenen Fachhändler und lassen sich für die passende Installation in Ihrem Zuhause individuell und persönlich beraten. In aller Regel kommt Ihr Fachhändler auch gerne zu Ihnen nachhause, um sich ein Bild der Situation vor Ort zu machen.

Mit kW bei Kaminöfen verhält es sich anders als mit der Leistung von PKW. Denn die tatsächliche Wärmeleistung hängt vor allem von der gewählten Menge Holz ab. Eine eher kleine Holzauflage erzeugt 3,0 - 5,0 kW, eine sehr große kann auch 10,0 kW und mehr bedeuten. 

Die auf dem Typenschild jedes Ofens dokumentierte kW-Angabe eines Ofens sagt nur aus, mit welcher Holzauflage dieser Ofen nach DIN geprüft wurde. Jeder Hersteller kann bestimmen, ob er den Ofen bei 3,0, 4,0 oder 6,5 kW prüfen lässt. In aller Regel entscheiden sich Hersteller nach einigen Vorversuchen auf dem Prüfstand für die Leistung, welche die besten Emissionswerte verspricht. 

DROOFF geht anders vor – denn wir möchten Ihnen das gute Gefühl geben, dass jedes Modell bei kleiner UND großer Holzauflage nachweislich und dokumentiert besonders sauber funktioniert. Deshalb haben wir alle Modelle bis 2019 mit 4,0 kW und 8,0 kW prüfen lassen. Alle neueren Modelle prüfen wir mit 6,0 kW und Teillastprüfung – das bedeutet, dass der komplette Bereich zwischen 3,0 kW und 6,0 kW durch unsere DIN-Prüfung abgedeckt ist.

Unsere Modelle sind also ausnahmslos für jeden Wärmebedarf einsetzbar. Egal, ob Ihr Schornsteinfeger oder Energieberater Ihnen einen Ofen mit kleiner oder großer Leistung empfiehlt – unsere Kaminöfen sind für alle Bedarfe zugelassen und bestens geeignet! Und Sie dürfen sich bei Ihrer Kaufentscheidung alleine darauf konzentrieren, welches Modell Ihnen am besten gefällt!

Es gibt (fast) keine Mindestgröße. Alle DROOFF Modelle sind auch auf eine kleine Heizleistung geprüft und funktionieren mit kleinen Holzauflagen hervorragend. Ein optionales Speichermodul oder massive Steinverkleidung können zusätzlich die Wärmeabgabe auf mehrere Stunden verteilen, so dass auch kleinere Räume nicht zu warm werden. Aber wenn Sie es genau wissen wollen: Ihr Fachhändler hilft Ihnen gern mit seinem Erfahrungsschatz – oder bietet Ihnen sogar eine genaue Wärmebedarfsberechnung!

Es gibt viele Merkmale, die für eine gute Konstruktions-, Material- und Verarbeitungsqualität sprechen:

Guss ist ein absolut robustes und hitzebeständiges Material – vor allem Roste, Feuerraumböden und Türen haben sich in Gussqualität bewährt! DROOFF-Guss kommt übrigens aus der Nähe von Dresden aus der Gießerei Südguss.

Der Verschluss sollte zwei Verschluss- bzw. Verriegelungspunkte besitzen, um für ausreichend Anpressdruck und Öffnungskomfort zu gewährleisten. Eine selbstverriegelnde Tür fällt von alleine „ins Schloss“ – das ist komfortabel und sicher!

Griffe sollten hohl und mit Luftauslässen konstruiert sein – durchströmende Raumluft kann den Griff dann kühlen.

Roste sollten verschließbar sein, um reinen Holzbrand zu ermöglichen - aber an der Unterseite! Denn „Rütteln“ ist nicht nur nutzlos, sondern führt auch zu unnötigen Feinstaubemissionen!

Die Sichtscheiben sind hohen Temperaturen ausgesetzt. Damit die Sicht auch langfristig ungetrübt bleibt, sollte man auf Marken-Glaskeramik z. B. von SCHOTT setzen.

Luftschieber sollten leise und angenehm zu bedienen sein und vor allem sollten die Flammen sichtbar reagieren.

Ofenlack muss eingebrannt werden – erst in einem bestimmten Temperaturbereich härtet er endgültig aus. Nur moderne Lacke wie THERMODUR 600 ASS oder senotherm® UHT tun dies weitgehend rauchfrei!

Naturstein sollte seinem Namen alle Ehre machen und keine Farbvertiefer oder Imprägnierung enthalten. Diese chemischen Stoffe verflüchtigen sich mit der Zeit und die Optik des Steins verändert sich. Alleine durch aufwändiges und fachkundiges Schleifen, Polieren oder Sandstrahlen kann man je nach Steinsorte die wunderschönen Oberflächen edel zur Geltung bringen.

Qualität hat nicht nur ihren Preis, sondern auch ihr Gewicht. Je schwerer ein Kaminofen, desto robuster ist er in der Regel gefertigt. 5 mm dickes Blech ist haltbarer als 3 mm dickes, eine schwere Gusstür langlebiger als eine leichte Blechtür.

Ein Qualitätsofen lässt sich optional an Außenluft anschließen – bestenfalls nach hinten und unten!

Gute Kaminöfen und gute Beratung gehören zusammen. Qualität finden Sie im Fachhandel!

Und zuletzt: Auf gute Kaminöfen gibt es selbstverständlich Garantie!

Montage

Wir empfehlen Ihnen, die Installation Ihres Kaminofens durch einen Fachhändler oder Ofen- und Luftheizungsbaumeister ausführen zu lassen. Die fachgerechte Installation und der richtige Anschluss an das Abgasanlage-System sind damit gewährleistet. Finden Sie Ihren DROOFF-Fachhändler in Ihrer Nähe.

Je nach Ofenmodell und Platzierung des Kaminofens im Raum sind die Abstände zu brennbaren Materialien unterschiedlich. In den Technischen Informationen und auf dem Typenschild Ihres Ofens finden Sie die Angaben mit den Mindestabständen zur Seite, nach vorne und nach hinten.

Was viele nicht wissen: Auch das Ofenrohr hat einen spezifischen Brandsicherheitsabstand, der eingehalten werden muss. Manchmal muss man ein gut isoliertes, doppelwandiges Rohr mit geringem Wandabstand nutzen, um den Ofen so nah an die Wand stellen zu dürfen, wie es der Brandsicherheitsabstand des Gerätes zulässt!

Falls der Fußbodenbelag vor dem Kaminofen nicht unbrennbar aus Fliesen oder Stein ausgeführt ist, wird zum Schutz des Fußbodens oft eine Funkenschutzplatte eingesetzt. Für die meisten DROOFF-Modelle gibt es eine passende Vorlegeplatte aus Verbund-Sicherheitsglas, ansonsten steht Ihnen eine Universal-Funkenschutzplatte zur Wahl, die bei allen Modellen eingesetzt werden kann.

Beachten Sie bitte die Einhaltung der Sicherheitsabstände zu brennbaren Bauteilen.

Ja, natürlich.

Niedrigenergiehäuser sind besonders dicht und verfügen über eine kontrollierte Lüftung. Deshalb muss der Kaminofen raumluftunabhängig sein: die für die Verbrennung erforderliche Frischluft wird nicht dem Raum entnommen, wo der Ofen steht, sondern über einen Außenluftanschluss zugeführt.

Außerdem müssen raumluftunabhängige Kaminöfen nachweislich besonders dicht sein und über eine selbstverriegelnde Tür verfügen.

Abgesehen von den Modellen ANDALO 2, LOVERO 2, SOLARO 2, SOLARO 2 W & VARESE 2 W erhalten Sie alle DROOFF-Modelle auf Wunsch raumluftunabhängig

Und gerade in Verbindung mit einer Luft-Wärme-Pumpe ist ein Kaminofen eine hervorragende Kombination. Bei Minusgeraden greift die Wärmepumpe kostspielig auf ihren elektrischen Heizstab zurück – da kann man mit gemütlichem Holzfeuer entgegenwirken! Mehr Infos zum Thema erhalten Sie in unserem Blog-Beitrag: Cleverer Mix: Heizen mit Wärmepumpe und Kaminofen

In der Regel entnimmt der Kaminofen die für die Verbrennung benötigte Luft aus dem Aufstellraum. In offenen Räumen oder älteren Häusern funktioniert das wunderbar. Aber je dichter die Gebäudehülle und je kleiner und geschlossener der Aufstellraum, desto eher verbraucht sich der Sauerstoff in der Raumluft. In diesem Fall ist es ratsam, von draußen oder aus einem unter oder hinter dem Ofen liegenden Raum Frischluft zum Ofen zu führen. Abgesehen von den Modellen ANDALO 2, LOVERO 2, SOLARO 2, SOLARO 2 W & VARESE 2 W erhalten Sie alle DROOFF-Modelle auf Wunsch raumluftunabhängig. Bitte beachten Sie unbedingt die länderspezifischen Vorgaben!

Ein raumluftabhängiger Kaminofen entnimmt die für die Verbrennung erforderliche Luft aus dem Raum, wo der Ofen steht. Ein raumluftunabhängiger Kaminofen arbeitet mit Luft, die über einen Außenluftanschluss unter oder hinter dem Kaminofen von draußen oder aus einem Nachbarraum zuströmt.

Außerdem müssen raumluftunabhängige Kaminöfen nachweislich besonders dicht sein und über eine selbstverriegelnde Tür verfügen.

Das Deutsche Institut für Bautechnik (kurz: DIBt) vergibt für raumluftunabhängige Feuerstellen bauaufsichtliche Zulassungen. Diese Feuerstätten werden nach mechanischer und thermischer Belastung auf Dichtheit getestet und müssen eine selbsttätig dicht schließende Türe aufweisen.

Abgesehen von den Modellen ANDALO 2, LOVERO 2, SOLARO 2, SOLARO 2 W & VARESE 2 W erhalten Sie alle DROOFF-Modelle auf Wunsch raumluftunabhängig.

Das Deutsche Institut für Bautechnik (kurz: DIBt) vergibt für raumluftunabhängige Feuerstellen bauaufsichtliche Zulassungen. Raumluftunabhängige (kurz: RLU) Feuerstellen müssen drei Kriterien erfüllen:

  • Der Kaminofen muss aufgrund seiner Bauart gegenüber dem Aufstellungsraum bis 8 Pascal so dicht sein, dass bei einem Unterdruck im Aufstellraum oder einem statischen Überdruck in der Feuerstätte keine Abgase in potenziell gefährlicher Menge in den Raum gelangen können.
  • Der Kaminofen muss über einen Luftkanal verfügen, durch den er direkt aus dem Freien mit Verbrennungsluft versorgt werden kann.
  • Der Kaminofen muss eine selbst- und dichtschließende Feuerraumtür (sog. Bauart 1) besitzen.

Alle raumluftunabhängig zugelassenen Feuerstätten müssen eine Zulassungs-Nummer vom DIBt besitzen.

Bei dem Anschluss sollten Sie vor allem beachten, dass neben dem Wanddurchbruch, in welchem das Ofenrohr mit dem Schornstein verbunden wird, eine extra Öffnung für die Frischluftzufuhr notwendig ist.

Der Anschluss der externen Verbrennungsluftzufuhr wird i.d.R. mit Alu-Flexrohr hergestellt und sollte möglichst geringe Widerstände aufweisen. Das bedeutet, dass die Verbindung möglichst direkt nach außen führen sollte, ohne viele Richtungsänderungen zu machen.

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kaminofen vor der Inbetriebnahme zwingend vom zuständigen Schornsteinfeger abgenommen werden muss!

Betrieb

Von „reinem Holzbrand“ spricht man, wenn ein Kaminofen keinen Rost und demzufolge auch keine Primärluft hat. Diese Form des Abbrandes ist besonders sauber. Denn genau genommen verbrennt nicht das Holz, sondern Gase, die aus dem Holz austreten. Da sich diese Gase an der Holzoberfläche befinden, muss an dieser Stelle von oben immer genügend Verbrennungsluft vorhanden sein – die Sekundärluft. Luft von unten – also Primärluft – ist nur ein Störfaktor für diesen Prozess.

Primärluft erleichtert allerdings das Anheizen. Um den Ofen schnell auf Temperatur zu bringen, hilft die Luft von unten.

DROOFF kombiniert mit seinen zweiteiligen Gussrosten das komfortable Anheizen mit Primärluft mit der Möglichkeit des reinen Holzbrandes. Die Roste können nämlich nach dem Anheizen einfach zugeschoben werden. In der Startphase profitiert das Feuer von der Primärluft von unten, nach dem Anheizen brennt der Kaminofen nur noch sauber mit Sekundärluft.

Ein weiterer Vorteil: Nach Verschließen des Rostes können im Gegensatz zu üblichen Rosten keine Glutteilchen mehr in den Aschekasten fallen. Glutstücke im Aschekasten glimmen nämlich mit zu wenig Sauerstoff vor sich hin, was erhebliche Emissionen erzeugen kann.

Selbstverständlich ist der obere Teil des DROOFF-Rostes starr und der untere Teil kann verschoben werden, um die Rost-Öffnungen zu verschließen. So werden Glutbett und Feuer nicht bewegt. Ein sog. „Rüttelrost“ nämlich ist nicht nur nutzlos, sondern auch umweltschädlich. Durch das Rütteln wirbelt nur Staub auf und die Emissionen werden erhöht.

Sie können fast jede Art von trockenem, naturbelassenem Holz als Brennholz verwenden. Die Qualität des Brennholzes ist entscheidend - für das Flammenbild, eine saubere Scheibe und geringe Emissionen. Wir empfehlen gut gelagerte Harthölzer wie Buche oder Birke, da diese viel Glut und einen ruhigen Abbrand garantieren.

Als Anzündholz sind dagegen Weichhölzer wie Tanne, Fichte, Lärche oder Pappel bestens geeignet. Diese haben einen hohen Anteil an Harz und einen niedrigen Flammpunkt, wodurch sich sehr schnell Hitze bildet.

Nichts im Kaminofen verloren haben dagegen fossile Brennstoffe (Braun- oder Steinkohle) oder behandeltes Holz. Auch Holz, dass zwar nicht lackiert, aber kesseldruckimprägniert ist, darf nicht verbrannt werden, da giftige Gase entstehen. Kesseldruckimprägniertes Holz muss sogar als Sondermüll entsorgt werden!

Das Holz sollte an einem wetterfesten Ort und geschützt vor Bodenfeuchtigkeit gelagert werden. Die Scheithölzer liegen mit der Stirnseite nach außen und mit genügend Platz zwischen Boden und dem Stückholz. So kann die Luft optimal zirkulieren. Geschlossene Räume wie Garagen oder Keller eignen sich nicht zur Lagerung von Brennholz.

Bevor Sie das Brennholz verwenden, nehmen Sie es ein paar Tage vor Gebrauch nach drinnen. So kann oberflächliche Feuchtigkeit noch abtrocknen.

Nehmen Sie Rücksicht auf unsere Umwelt und verwenden Sie ausschließlich trockenes Holz. Die erste BImschV (Erste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes) schreibt eine maximale Holzfeuchte von 25 Prozent vor. Der optimale Wassergehalt liegt allerdings darunter: Zwischen 15 und 20 Prozent Restfeuchte sind ideal und ermöglichen eine effiziente Verbrennung. Ist das Brennholz feuchter, kann das zu einer höheren Schadstoffbelastung, zu Schäden am Schornstein und einem niedrigeren Heizwert führen.

Die Feuchtigkeit ermitteln Sie mit einem Holzfeuchtemessgerät.

Je nach Ofenmodell, Größe des Feuerraums und gewünschtem Heizwert ist die Füllmenge an Brennholz (von Vorteil naturbelassene Buche oder Birke) verschieden. Lesen Sie dazu unsere Allgemeine Bedienungsanleitung. Generell sollte das Gewicht eines Stückes Holz unter 1 kg liegen. Nutzen Sie ebenfalls Anfeuerholz aus Weichholz wie z. B. Tannenholz und eine Anzündhilfe zum Entfachen des Feuers.

Ein Kaminofen wirkt auf Kinder anziehend - wird aber auch an der Oberfläche sehr heiß. Sie sollten ein Sicherungsgitter vor dem Ofen platzieren, damit Kinder nicht zu nahe an den heißen Kaminofen kommen. Lassen Sie Kleinkinder niemals unbeaufsichtigt in der Nähe des Kaminofens!

Sie können – bei kaltem Ofen - ein Löschpapier auf die Stellen mit Kerzenwachs legen und dann mit einem heißen Bügeleisen darüberfahren. Sollten Reste sichtbar bleiben: im Laufe der Zeit verblassen solche Flecken immer mehr. Das Wachs zieht immer tiefer in den Stein und verflüchtigt sich gleichzeitig immer mehr – je häufiger der Ofen in Betrieb ist, desto schneller.

Wir empfehlen ein bis anderthalb Pfund (500 - 750 g) pro Holzscheit. Je nach gewünschter Leistung und Holzart 2 - 4 Hölzer. Sind die Holzscheite deutlich leichter (insb. zu dünn), brennt das Feuer zu schnell ab und Sie benötigen zu viel Holz. Sind die Scheite dagegen deutlich schwerer (insbesondere zu dick), ist die Gesamtoberfläche des Holzes zu klein für die notwendige Vergasung und es entstehen unnötig viele Emissionen. Bitte beachten Sie hierzu auch die Allgemeine Bedienungsanleitung.

Reinigen Sie den Holzofen ausschließlich in kaltem Zustand.

Stahl- und Gussoberflächen können Sie mit einem sauberen, weichen, fusselfreien und trockenen Tuch reinigen.

Naturstein reinigen Sie am besten nur mit einem feuchten Lappen. Bei Flecken können spezielle Natursteinreiniger und/oder ganz feines Schmirgelpapier zum Einsatz kommen – es hängt aber von der Konstellation aus Verschmutzung und Material ab. Probieren Sie am besten an einer unauffälligen Stelle aus, wie Ihr Stein auf Ihre Reinigungsmaßnahme reagiert!

Für Glaskeramikscheiben sind Flüssigreiniger ungeeignet. Bei nicht bedruckten Scheiben können sie die Scheibendichtungen angreifen. Und bei bedruckten Scheiben greifen Flüssigreiniger die Farbe an. Besser nehmen Sie einen Trockenreiniger (Spezialschwamm).

Der Aschekasten muss regelmäßig entleert werden – i.d.R. in der Heizsaison alle 1 - 4 Wochen. Sie werden ein Gefühl für das Intervall entwickeln – es hängt von der Holzart, der Nutzungsintensität und dem Volumen des Aschekastens ab.

Ihr Kaminofen freut sich übrigens, wenn Sie immer ein wenig Asche im Brennraum belassen – das schont den Brennraumboden. Nur der Rost muss vor jedem Anheizen frei sein!

Für eine lange Haltbarkeit und perfekte Funktion empfehlen wir eine regelmäßige, am besten jährliche Wartung. Wenn Sie diese in die Hände Ihres Fachhändlers legen wollen, beauftragen Sie ihn am besten „antizyklisch“ zum Ende der Heizsaison im Frühling oder Sommer. Zu Beginn der Heizsaison kommen nämlich viele Kaminofenbesitzer auf diese Idee – Lieferzeiten bei Ersatzteilen und ausgebuchte Kundendienste sind manchmal die Folge.

Zumeist beschränkt sich die Wartung auf die Überprüfung und ggf. den Ersatz der Dichtungen sowie das Fetten (z. B. mit hitzebeständiger Kupferpaste) der beweglichen Teile.

Zusätzlich muss natürlich Ihr Schornsteinfeger die Abgaswege reinigen – am besten besprechen Sie mit ihm persönlich das notwendige Reinigungsintervall in Abhängigkeit von Ihrem Heizverhalten.

Ein „chemischer“ Geruch während der ersten Abbrände ist normal – Ofenlack härtet erst unter Hitze aus. Den Vorgang nennt man „Einbrennen“, ist in der Allgemeinen Bedienungsanleitung beschrieben und wird i.d.R. von Ihrem Fachhändler vorgenommen.

Manchmal riecht ein Ofen zu Beginn der Heizperiode. Wenn der Ofen längere Zeit nicht benutzt wurde, hat sich häufig Staub auf und im Gerät oder auf dem Ofenrohr gesammelt, der nun verbrennt.

Sollte Ihr Ofen länger unangenehm riechen, wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler oder unseren Kundendienst. Eventuell hat ein Kind ein Spielzeug zwischen Topplatte und Seitenverkleidung in das Gerät geworfen. Oder es wurde bei der Montage Verpackungsmaterial oder Werkzeug im Gerät vergessen. Selten verströmen auch Einschlüsse im Naturstein unangenehmen Geruch.

Zunächst ein Hinweis: Asche muss nicht nach jeder Feuerung entfernt werden. Im Gegenteil: Etwas kalte Asche im Feuerraum erleichtert erneutes Anfeuern.

Vor dem Entsorgen muss die Asche völlig ausgekühlt sein. Am besten Sie warten 24 Stunden bevor Sie die Asche aus dem Feuerraum nehmen. Schieben Sie mit einem Handfeger oder einem Kaminbesteck die Asche vorsichtig durch den Rost in den Aschebehälter (Topf oder Schublade). Was nicht durch den Rost fällt, darf gerne im Brennraum bleiben. Natürlich können Sie auch den Rost entnehmen, um den Brennraum – z. B. zum Ende der Heizsaison – komplett zu reinigen. Übriggebliebene Ascherückstände im Feuerraum können mit einem Aschesauger entfernt werden.

Geben Sie die Asche in einen feuerfesten Behälter und lassen sie diesen für 1 - 2 Tage stehen. In den meisten Fällen kann die Asche mit dem regulären Müll entsorgt werden. In der Bio-Tonne oder auf dem Komposthaufen hat Asche aber nichts verloren!

Bitte legen Sie immer erst nach, wenn das Feuer bis auf die Grundglut herunter gebrannt ist. Solange Flammen zu sehen sind, sollten Sie die Tür nicht öffnen. Sonst kann Staub aus dem Brennraum austreten und die nachströmende Luft stört den Verbrennungsprozess.

Umwelt

Die 1. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes, kurz 1. BImSchV, ist die Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen. Sie regelt die Vorgaben und Fristen, die Kaminöfen einhalten müssen.

Seit Anfang 2015 gilt die zweite Stufe des Immissionsschutzes. Sie legt die Grenzwerte eines Kaminofens auf 0,125 g/m³ Kohlenmonoxid (CO) und 0,04 g/m³ Feinstaub fest und fordert mind. 73% Wirkungsgrad.

Am 31. Dezember 2020 war der Zeitpunkt zur Filter-Nachrüstung oder Außerbetriebnahme für Kaminöfen, die diese Werte nicht erfüllen und die zwischen dem 1. Januar 1985 und dem 31. Dezember 1994 errichtet und in Betrieb genommen wurden.

Kaminöfen, die diese Werte nicht erfüllen und nach dem 1. Januar 1995 errichtet und in Betrieb genommen wurden, müssen bis 31. Dezember 2024 nachgerüstet oder außer Betrieb genommen werden.

Ob Ihr Kaminofen Bestandsschutz hat oder bis 2024 ausgetauscht werden muss, können Sie hier nachschlagen: https://cert.hki-online.de/geraete. Sollte sich ein Modell im Ausnahmefall nicht in dieser Datenbank befinden, wenden Sie sich bitte unter Angabe des Modells und ggf. der Gerätenummer an uns als Hersteller.

Verbrennt Holz in einem Kaminofen, wird nur so viel CO₂ freigesetzt, wie der Baum im Laufe seines Lebens der Umwelt entzogen hat. Verbranntes Holz gibt nur genauso viel CO₂ ab, wie auch bei der natürlichen Verrottung im Wald entstanden wäre.

Wälder müssen regelmäßig durchforstet werden. Den gesündesten Bäumen wird ausreichend Platz und Licht geschaffen, kranke und zu dicht stehende Bäume werden entfernt. Das dabei anfallende Holz ist als Möbel- oder Bauholz ungeeignet, aber als Brennholz prädestiniert.

Wenn Stamm- und Rohholz für die stoffliche Nutzung geerntet werden, können Wipfel und Äste nur energetisch genutzt werden. Dazu kommen erhebliche Mengen Brennholz, die im Landschaftsbau und bei der Pflege privater Gärten anfallen.

Würde man dieses üppige Reservoir an Restholz nicht energetisch nutzen, würde es verrotten und das darin gebundene CO₂ bei der Zersetzung wieder an die Atmosphäre abgegeben. Heizen mit Holz ist also absolut CO₂-neutral!

Aber wie bei allen Verbrennungsprozessen entstehen Emissionen. Diese durch viel Erfahrung, Forschung und moderne Technik zu minimieren ist unser Antrieb. Wir wollen die saubersten Kaminöfen der Welt bauen – damit die Umwelt vom positiven Klimaeffekt der Holzverbrennung profitieren kann, ohne die Luftreinheit zu gefährden. Warum unsere Kaminofen-„Flotte“ heute schon doppelt so sauber ist, wie gesetzlich gefordert, lesen Sie hier

Kaminofen Blauer Engel

Vertragspartner ist Ihr persönlicher DROOFF-Fachhändler vor Ort. Er berät Sie in allen Belangen rund um den APRICA 2 mit Blauem Engel, z. B. Kosten, Funktionen, Aufstellmöglichkeiten und Anschluss. Sie beziehen sowohl den Kaminofen als auch die Zusatzbauteile über Ihren DROOFF-Fachhändler. Er kümmert sich anschließend um die professionelle Montage und weist Sie in die optimale Bedienung ein.

Der Betrieb ist vom Anzünden bis zum Leeren des Aschetopfes absolut identisch. Die fire+ nimmt Ihnen die manuelle Steuerung der Verbrennungsluft ab und zeigt Ihnen den perfekten Zeitpunkt zum Nachlegen an - das ist ein toller Komfort-Gewinn. Ein Unterschied besteht darin, dass der Schornsteinfeger die gesammelten Feinstäube bei häufigem Betrieb des Kaminofens öfter entfernen muss. Bei gelegentlicher Nutzung des Kaminofens ist dies nicht notwendig.

Der OekoTube muss im Schornstein (z. B. Dachboden) oder auf dem Schornsteinkopf montiert werden. Die Montage stellt keinen großen Aufwand dar, es wird an dieser Stelle jedoch ein Stromanschluss benötigt.

Die Reinigung und Wartung des OekoTube Staubabscheiders erfolgt mit der turnusmäßigen Schornsteinreinigung durch Ihren Bezirksschornsteinfeger. Bitte beachten Sie, dass der Schornsteinfeger innerhalb des ersten Betriebsmonats zwingend eine Kontrolle durchführen und ein Reinigungsintervall festlegen muss.

Der Katalysator und die fire+ Abbrandsteuerung sind pflege- und wartungsfrei.

Virtuelle Ausstellung