Holz - Der Öko Brennstoff

Eine ausgewachsene Buche hat der Atmosphäre etwa 1.800 kg CO² entzogen, filtert jedes Jahr ca. 7.000 kg Staub aus der Luft und produziert 4.600 kg Sauerstoff. Davon kann ein Erwachsener mehr als 13 Jahre lang atmen. Ist es ökologisch überhaupt sinnvoll, solche Wunderwerke der Natur in unseren Kaminöfen als Brennstoff zu verbrennen?

Eindeutig Ja!

Der regelmäßige Holzeinschlag ist im Rahmen einer nachhaltigen Forstwirtschaft für die gesunde Entwicklung des Waldes unverzichtbar. In Deutschland liegt der Holzzuwachs bei über 12 m³ pro Hektar und Jahr, wovon nur die Hälfte genutzt wird. Der Rest verrottet oder baut die deutschen Holzreserven weiter auf. Mittlerweile verfügt Deutschland über die größten Holzvorräte Europas.

Aber nur ein Teil des genutzten Brennholzes stammt überhaupt aus dem Wald. Der Rest ist „Abfall“ aus Sägewerken, dem eigenen Garten oder der Holzernte. Beim Einschlag von Stamm- und Industrieholz fällt beispielsweise immer automatisch ein Energieholzanteil von 36 % ab, der als Brennstoff genutzt werden kann.

Holz hat eine hervorragende Ökobilanz. Das Heizen mit Holz ist nicht nur CO²-neutral, sondern vermeidet auch die Umweltbelastung durch Förderung (Ölplattformen, Fracking etc.) und Transport (Pipelines, LKW etc.) der fossilen Brennstoffe.

Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist ein wichtiger Pfeiler der Energiewende. Die ehrgeizigen Ziele der Bundesregierung lassen sich ohne den Brennstoff Holz aber kaum realisieren.

Weitere Informationen zum Thema Holz als Brennstoff erhalten Sie hier:

Bundeswaldagentur

15.11.2017

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